KDFB

Pressemitteilung des Deutschen Frauenrats

Von einer geschlechtergerechten Besetzung ist der neue Bundestag weiter entfernt denn je. Nur rund 31 Prozent der Sitze werden von weiblichen Abgeordneten eingenommen. Das bedeutet gegenüber dem letzten Bundestag ein Rückgang von über fünf Prozent. "Mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen wurden gewählt! Gewonnen haben Parteien ohne Quote. Son ien schlechtes Verhältnis hatten wir zuletzt vor 15 Jahren. Die Forderung nach Parität ist für uns also aktueller denn je", so Mona Küppers, Vorsitzende des DF.

Die gesamte Pressemitteilung des Deutschen Frauenrats finden Sie hier.

Verantwortung für Demokratie übernehmen

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Köln 25.09.2017 - Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V. (KDFB) wurde in den Deutschen Bundestag wiedergewählt, dem sie seit 2002 angehört. Sie betonte angesichts des Einzugs der rechtspopulistischen Partei AfD in das Parlament die Verantwortung der Zivilgesellschaft, sich in Wort und Tat für die Demokartie einzusetzen. 

"Der Frauenbund steht bereit, sich weiterhin engagiert für die Stärkung und den Ausbau der Demokratie einzusetzen", so Dr. Maria Flachsbarth nach der Bundestagswahl. "Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie sich unbeirrt für eine gelingende Integration der zu uns geflüchteten Menschen in einer sozial gerechten Gesellschaft einsetzt. Dazu gehört, die Schwachen am Rande unserer Gesellschaft besonders im Blick zu halten und Strategien für den Umgang mit der AfD im Deutschen Bundestag zu entwickeln." Es gelte, auch im parlamentarischen Tagesgeschäft populistischen Tendenzen, sozialen Ausgrenzungen und Rassismus entschieden entgegenzutreten. "Der KDFB tritt für eine Gesellschaft ein, die von Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde geprägt ist und in der Frauen und Männer unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft gleiche Verwirklichungschancen haben", so Flachsbarth. Diese Forderungen müssen nach Meinung der KDFB-Präsidentin im Regierungsprogramm Priorität haben.

Der Frauenbund gratuliert seiner Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth (CDU) sowie den KDFB-Mitgliedern Dorothee Bär (CSU), Sybille Benning (CDU), Britta Dassler (FDP), Marie-Luise Dött (CDU), Prof. Monika Grütters (CDU), Rita Hagl-Kehl (SPD), Marianne Schieder (SPD), Dr. Anja Weisgerber (CSU), Annette Widmann-Mauz (CDU) und Emmi Zeulner (CSU) zur Wahl in den neuen Deutschen Bundestag. Der Verband wünscht ihnen für die bevorstehende Amtszeit viel Kraft, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern sowie Durchsetzungsvermögen bei der Vertetung von Fraueninteressen.

Begegnung schafft Vertrauen und Integration - KDFB zur Interkulturellen Woche

20.09.2017 - Der Katholische Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) begrüßt und unterstützt die bundesweite Interkulturelle Woche, die vom 24. - 30.09.2017 unter dem Motto "Vielfalt verbindet" stattfindet. Im Mittelpunkt dieser Initiative der christlichen Kirchen stehen Begegnung, Teilhabe und Integration von Menschen unterschiedlicher Kulturen, besonders die Solidarität mit Geflüchteten.

"Als engagierte Christinnen bekennen wir uns zu uneingeschränkter Menschenwürde und Achtung der Menschenrechte. Wir halten ein respektvolles Miteinander und die Veränderung von Fremdenfeindlichkeit in Fremdenfreundlichkeit für unverzichtbar, wenn es um den friedlichen Zusammenhalt unserer Gesellschaft geht", erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Wichtige Beiträge zur Integration sind auch die Akzeptanz anderer Religionsgemeinschaften, gelebte Solidarität mit geflüchteten Menschen sowie eine Kommunikation, die zu Begegnung und dem Abbau von Vorurteilen einlädt statt Ängste gegenüber Fremden zu schüren.

Laut KDFB ist Zusammenleben und "Teil der Gesellschaft werden" ein wechselseitiger Prozess, der ein hohes Maß an Offenheit, Toleranz und Wertschätzung des Anderen erfordert und von allen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden muss. "Demokratisches Zusammenleben und ein verantwortungsvoller Umgang mit Vielfalt müssen geübt werden, besonders in Zeiten, wo populistische Tendenzen und soziale Ausgrenzung zunehmen. Sich dem zu widersetzen und mutig für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde einzustehen, bedeutet einen wichtigen Schritt zu mehr Mitmenschlichkeit und zur gleichberechtigten und gleichwertigen Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben", so Flachsbarth.

"Ich danke allen Frauenbundfrauen, die sich unerschrocken und mit viel Herzenswärme für Menschen gleich welcher Herkunft, Sprache oder Religion einsetzen, die vor Ort Einladungen zur Begegnung aussprechen oder sich in besonderer Weise geflüchteter Frauen annehmen. Die vielen KDFB-Aktionen tragen zu einem besseren Verständnis und zu einer leichteren Integration im Sinne der Interkultuerellen Woche bei", betont die KDFB-Präsidentin.

KDFB-Regionaltag Daun - Hillesheim - Prüm

Die Zweigvereine Daun, Hillesheim und Prüm bieten am Freitag, 06.10.2017 für ihre Mitglieder einen KDFB-Regionaltag an. Nach der Besichtigung der Erlöserkapelle in Mirbach und einem kurzen Spaziergang wird "Em Backes" eingekehrt.

Die Vorstände freuen sich über eine rege Teilnahme!

Die Einladung zu der Veranstaltung finden Sie hier. Anmeldung bis 25. September 2017.

Verantwortung für die Schöpfung übernehmen

30.08.2017 - Der Katholische Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) unterstützt die Aktion "Ökumenische Schöpfungszeit" der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Sie steht unter dem Motto "So weit Himmel und Erde ist" und findet vom 01.09. - 04.10.2017 statt.

Im Mittelpunkt der bundesweiten Aktion christlicher Kirchen steht die Schönheit der Schöpfung, obwohl ihr immer mehr Menschen Schaden zufügen und sie damit an den Rand der Erschöpfung bringen. KDFB-Vizepräsidentin Rose Schmidt stellt dazu fest: "Je mehr Raubbau an der Natur betrieben wird, desto mehr Lebensräume gehen verloren - für Menschen, Tiere, Pflanzen - und desto mehr Ungerechtigkeiten und Unfrieden entstehen. Wenn die Schöpfung auch in Zukunft Bestand haben soll, müssen jetzt Missstände und Gefährdungen wie z. B. Klimawandel, Umelt- und Müllprobleme oder die wahrnehmbare Wegwerfkultur abgewendet werden." Wer die Umwelt nur als frei verfügbare Selbstverständlichkeit wahrnehme und sie zur Steigerung des eigenen Profits auf Kosten der Natur und Menschen ausnutze, verliere den Respekt vor der Schöpfung als Geschenk Gottes, so Schmidt.

Nach Meinung des KDFB geht Schöpfungsverantwortung mit Weltverantwortung einher und zählt zu den Kernaufgaben der Kirchen. Dies wird laut Schmidt in der 2015 veröffentlichten Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus deutlich, die den Zusammenhang von Schöpfungsbedrohung und Umweltzerstörung mit dem Engagement für weltweite soziale Gerechtigkeit und der Solidarität mit den Armen herstellt.

"Als Frauenverband mit christlicher Werthaltung appellieren wir an Politik, Wirtschaft, Kirche und Verbände, vor allem aber in jede und jeden Einzhelnen, die Impulse der Enzyklika aufzunehmen und im Sinne nachfolgender Generationen Verantwortung für den Lebensraum Erde zu übernehmen und ihre Schönheit zu erhalten", erklärt die KDFB-Vizepräsidentin. Sie sei dankbar, dass die Landfrauenvereinigung des KDFB sich bereits seit Jahrzehnten für eine intakte Natur und die Würde von Mensch und Tier einsetze und immer wieder zur Überprüfung von Konsum- und Umweltverhalten auffordere, so Schmidt.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen im Bistum Trier

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) unterstützt die UN-Frauenrechtsorganisation UN Women und UN Women Nationales Komitee in Deutschland e. V. mit einer Geldspende von 87.659,50 Euro zugunsten des Flüchtlingslagers Za'atari in Jordanien. Dort leben rund 80.000 syrische Geflüchtete, zu 80 Prozent Frauen und Mädchen.
Die Geldspende ist das Ergebnis einer Sammelaktion der Mitgliederzeitschrift des KDFB "Engagiert - Die Christliche Frau".
Der KDFB ist selbst Mitglied des Natinalen Komitees von UN Women.

Neuwahl des Vorstands bei der Delegiertenversammlung

Bei der Delegiertenversammlung am 05.11.2016 wurden die Diözesanvorsitzende Beate Born und Helga Zimmer als Vorstandsmitglied in ihrem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Frau Margret Faß-Kunath.

Darüberhinaus war der Perspektivprozess 2020 Thema der Delegiertenversammlung.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung.

Thema: Die Christliche Frau

KDFB-Engagiert 10-2017

KDFB Engagiert - Die Christliche Frau ist die KDFB-Mitgliederzeitschrift!

 

Neue KDFB-Präsentation:

Präsentation auf Youtube 

Das Qualitätsmanagementsystem im Bereich Bildungsarbeit der Geschäftsstelle des KDFB DV TRIER ist durch die proCum Cert GmbH Frankfurt zertifiziert nach QVB Stufe A.