KDFB

Solibrot-Aktion des Zweigvereins St. Wendel

Mit dem Erlös der diesjährigen MISEREOR Solibrot-Aktion beteiligten sich die Frauen des Zweigvereins St. Wendel an der Unterstützung der hungernden Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika und in diesem Jahr besonders für Mädchen auf der Straße in Kenia.

Die Solibrot-Aktion fand in einem Supermarkt in St. Wendel statt. Außerdem wurde die Frauenmesse unter das Motto Solibrot gestellt. Die gesegneten Brote wurden im Anschluss an den Gottesdienst verkauft, ebenso wurde die Kollekte für diese Aktion durchgeführt.

Insgesamt wurden 500,00 Euro eingenommen, die der Zweigverein St. Wendel der MISEREOR Solibrot-Aktion zur Verfügung stellt.

Misereror Fastenaktion des Zweigverein Prüm

Die MISEREOR Fastenaktion 2019 des Katholischen Deutschen Frauenbundes Zweigverein Prüm am Mittwoch, 13.03.2019 war erfolgreich. Es kam eine stolze Spendensumme von 700,00 € durch die Kollekte der Frauenmesse und dem traditionellen Fastenfrühstück zusammen. Alle Lebensmittel wurden gespendet.

Die Spenden sind für das Spendenprojekt: "Mach was draus: sei Zukunft" bestimmt. Die MISEREOR-Projektpartner stehen für die Jugendlichen in El Salvador ein und bauen gemeinsam mit ihnen Perspektiven auf. Inmitten von Jugendbanden, Drogenkriminalität und Armut arbeiten sie an einer gerechteren Gesellschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle die gespendet und diese Aktion unterstützt haben!

Fastenaktion "7 Wochen mit...einander Verpackungsfasten"

Der Diözesanvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes ruft alle Mitglieder und Interessierte zur Fastenaktion "7 Wochen mit...einander Verpackungsfasten" auf.

Die Aktion soll dazu anregen, zunächst für eine begrenzte Zeit die eigenen Konsumgewohnheiten zu überdenken und neue Verhaltensweisen zur Vermeidung von Müll auszuprobieren. Der Frauenbund schlägt dazu für jede Woche einen eigenen Handlungsschwerpunkt vor.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zur diesjährigen Fastenaktion mit den Schwerpunkten.

Woche 7: Im Haushalts- und Küchenbereich die praktischen Einweglösunden überdenken: "Weniger ist manchmal mehr!"

Es ist so bequem, im Küchen- und Haushaltsbereich mit Papiertüchern jeglicher Art zu arbeiten: Man hat sie leicht zur Hand, muss nichts waschen und für viele sind sie aus hygienischer Sicht unverzichtbar. Aber vom ökologischen Standpunkt betrachtet, sieht die Bilanz anders aus. Deshalb:

  • Sparen Sie bei der Küchenrolle und greifen Sie lieber wieder mehr zu Lappen und Küchenhandtuch!
  • Es muss nicht immer eine Papierserviette zu jedem Tischgedeck! Verwenden Sie Stoffservietten oder setzen Sie wenigstens Papierservieteen sparsam ein, indem Sie Servietten im Serviettenständer anbieten! Die meisten Servietten landen sowieso unbenützt im Abfall.
  • Greifen Sie statt der Butterbrottüte zu einer Brotbox - hier gibt es inzwischen auch schöne Boxen aus Edelstahl!
  • Verzichten Sie bei Einladungen und Feiern auf Einweggeschirr!
  • Geschenke lassen sich auch im Geschirrtuch einpacken oder verwenden Sie eine aus Tapetenresten hergestellte Geschenktüte.
  • Verwenden Sie statt Kosmetiktücher einfach mal wieder einen Waschhandschuh!
  • Haben Sie nicht auch noch Stofftaschentücher zu Hause? Dann setzen Sie sie doch wieder ein!

Woche 6: Vor Ort kaufen, um große Verpackungen im Internetversand zu sparen

Alle reden über Plastikmüll - über Verpackungen aus Papier spricht dagegen kaum jemand. Dabei wächst der Berg aus Pappschachteln, Tüten und Kartons rasant. Kaufen Sie nur die Dinge online ein, die Sie nicht einfach im Laden in der Nähe erhalten. Damit stärken Sie Ihre lokale Ladenstruktur.

Wenn es dann doch online sein muss, beachten Sie bitte folgende Regeln:

  • Planen Sie Ihren Online-Einkauf. Machen Sie möglichst Sammelbestellungen und vermeiden Sie Spontaneinkäufe
  • Meiden Sie Lieferungen innerhalb weniger Stunden. Überlegen Sie, ob Sie diesen Einkauf wirklich dringend benötigen bzw. planen Sie Vorräte ein.
  • Planen Sie nach Möglichkeit Zustellvarianten, mit denen Sie im ersten Anlauf erreicht werden können.
  • Wählen Sie für Ihren Online-Einkauf als bevorzugte Zustellvariante "Standard" oder "Normal". "Express" oder "Prime-Dienste" führen zu zusätzlichen Umweltbelastungen.
  • Achten Sie bei den Online-Anbietern auf möglichst lokale Händler. Vermeiden Sie internationale Großzusteller, so können Sie lokale Betriebe auch mit einer Online-Bestellung stärken.
  • Für unvermeidliche Rücksendungen nutzen Sie möglichst die Originalverpackung des Händlers.
  • Fragen Sei bei Ihrem Online-Anbieter nach dem Firmenkodex im Bereich Umwelt und Sozialstandards. Wichtig ist, dass der Händler mit einem klaren Bekenntnis zur ökologischen Beschaffung auftritt, was auch extern überprüft werden kann. Vermeiden Sie Einkäufe bei Anbietern, die ökologisch bedenklich versenden oder Sozialstandards drücken.

 

Woche 5: Statt Einweg-Plastikflaschen Mehrwegsysteme für Getränke und Milchprodukte nutzen

Setzen Sie bei Milch und Milchprodukten wie Joghurt auf Mehrwegsysteme aus der Region. Nutzen Sie dabei die Milchtankstelle in Ihrer Nähe; Hofläden bieten darüber hinaus weitere Produkte aus eigener Erzeugung an.

Für Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel gibt es oft Nachfüllpackungen, die zumindest die Abfallmengen verringern. Besser noch: Sie füllen sie in einem Unverpackt-Laden ab.

Für andere Getränke wie Säfte, Softdrinks oder Bier leisten Mehrwegflaschen aus Glas (bei regionaler Abfüllung) oder PET einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Abfall.

Und noch ein Tipp: Das Leitungswasser in Deutschland besitzt eine hohe Qualität. Denn Trinkwasser wird strenger kontrolliert als Mineralwässer und punktet mit weiteren Vorteilen wie einem unschlagbar günstigen Preis. Damit vermeiden Sie jegliche Verpackungen und Sie müssen keine schweren Kisten schleppen. Sie können Leitungswasser mit Zitrone oder einem Schuss Obstsaft aufpeppen, wenn Sie mehr Geschmack haben möchten oder als Tee oder Kaffee genießen. Falls Sie Sprudel mögen, sollten Sie die Anschaffung eines Wassersprudlers überlegen. Unterwegs können Sie an öffentlichen Trinkbrunnen und in vielen Geschäften Leitungswasser kostenlos in Ihre Trinkflasche füllen.

 

 

Woche 4: Eigene Verpackung an die Theke mitbringen

Dafür haben sich afugrund der Hygienevorschriften inzwischen mehrere Praktiken entwickelt:

  • Die Ware (z.B. Brot) wird über die Theke direkt an die Kunden gereicht, teilweise mithilfe von Papier oder einer Zange. Der Kunde verstaut den Einkauf.
  • Der Kunde stelt seine Vorratsbox auf ein Tablett auf der Theke, das Verkaufspersonal füllt sie dort auf.
  • Die Kunden stellen mitgebrachte Behälter auf eine saubere Unterlage (etwa ein Tablett) auf dem Tresen. Der Angestellte nimmt das Tablett und legt die Ware hinter der Theke in den mitgebrachten Behälter, danach reicht er das Tablett wieder zurück.
  • Ihren Coffee-to-go-Mehrwegbecher können Sie mittlerweile in vielen Cafés und Bäckereien befüllen lassen. Nachfragen lohnt sich - manchmal gibt es dann sogar Rabatt.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Lebensmittelhändler, ob Sie ihre eigenen Vepackungen mitbringen dürfen. Einen Anspruch hierauf haben Sie jedoch nicht.

Woche 3: Läden mit unverpackten Waren ausprobieren

Bioläden, Hofläden oder Wochenmärkte sind eine gute Anlaufstelle für den Kauf von unverpackten Waren. In den "Unverpackt-Läden" ist der Verzicht auf Einwegverpackungen Konzept. Sie bieten lose Ware an, die Sie in Ihre eigenen, mitgebrachten oder wiederverwertbaren Behälter abfüllen können. Angenehmer Nebeneffekt: Sie kaufen nur die Menge, die Sie wirklich brauchen.

Da es "Unverpackt-Läden" noch nicht überall gibt, testen Sie, wie Sie beim nächsten mal verpackungsarm einkaufen können. Dafür müssen Sie nur die richtige Mehrweg-Verpackung schon zu Hause einstecken und zum Einkauf mitnehmen.

Woche 2: Auf dünne Tüten bei loser Ware verzichten

Die so genannten "Hemdchentüten" für loses Obst und Gemüse haben stark zugenommen. Auch Papiertüten sind wegen ihrer aufwändigen Herstellung ökologisch nicht unproblematisch. Und oft sind die Waren sogar schon in der Supermarktauslage in Plastik und Pappe verpackt.

Dabei können Sie es sich eigentlich ganz einfach machen: Viele Obst- und Gemüsesorten können Sie unverpackt einstecken. Als Alternative bieten sich kleine Stoffbeutel mit Zugband an, die sich auch für andere trockene Produkte wie Brot oder Getreide eignen. Do-it-yourself-Fans stellen sie selbst aus Stoffresten her. Mit Zugbeuteln sparen Sie übers Jahr sehr viele Tüten ein. Allein für Ihre Sonntagsbrötchen sind das um die 50 Papiertüten.

Woche 1: Einkauf mit wiederverwertbaren Taschen

Setzen Sie beim Einkauf auf unverpackte Waren oder auf wenig und umweltverträgliche Verpackumg: Trotz des guten Images sind Papier und Biokunststoffe für Beutel keine wirklich umweltfreundliche Alternative.

Für den Alltag gibt es eine einfache Richtschnur: Nutzen Sie wiederverwendbare, langlebige Verpackungsformen wie die bewährten Stoffbeutel. Praktisch sind auch leichte Taschen aus Polyester, die sich klein verpacken und in Rucksack oder Handtasche immer mitnehmen lassen.

Und falls Sie die Mehrwegtasche beim letzten Spontankauf nicht dabei hatten: Werfen Sie saubere Einwegtaschen nicht gleich weg, sondern nutzen Sie sie mehrfach.

Fastenaktion 2019

v.l.: Stefanie Peters, Beate Born, Helga Zimmer, Helmut Gammel, Margret Faß-Kunath, Angela Rolinger-Gras

Der Vorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes Diözesanverband Trier e.V. eröffnete am 18.02.2019 die Fastenaktion "7 Wochen mit ... einander Verpackungsfasten".