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KDFB trauert um Rita Süßmuth

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundetagspräsidentin a.D. im Bundestag 2021

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundetagspräsidentin a.D. im Bundestag 2021

Köln, 03.02.2026

Mit Trauer und Dankbarkeit nimmt der Katholische
Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) Abschied von Prof.in Dr. Rita Süssmuth.
Die ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin ist am 1. Februar
im Alter von 88 Jahren verstorben. Mit ihr verliert Deutschland eine leiden-
schaftliche Streiterin für Frauenrechte, Demokratie und gesellschaftlichen Zu-
sammenhalt.

„Rita Süssmuth hat Generationen von Frauen Mut gemacht, sich einzumischen und
auch gegen Widerstände für Gleichstellung einzutreten. Ihr Wirken bleibt uns Vorbild
und Auftrag“, sagt Anja Karliczek, KDFB-Präsidentin.
Rita Süssmuth war eine außergewöhnliche Persönlichkeit in der deutschen Politik –
Professorin, Gesundheitsministerin und erste Frauenministerin, Präsidentin des
Deutschen Bundestages. Dabei hat sie gleichstellungspolitische Themen konsequent
auf die politische Agenda gesetzt: Über Parteigrenzen hinweg kämpfte sie für Frau-
enrechte und für eine gerechte Repräsentanz von Frauen und Männern im Bundes-
tag und in den Landesparlamenten.
Bis zuletzt setzte sich Rita Süssmuth leidenschaftlich für Parität ein. Sie war die prä-
gende Kraft der Initiative #ParitätJetzt, der auch der KDFB angehört. Rita Süssmuth
war dem KDFB über viele Jahre verbunden und bei mehreren Veranstaltungen des
Bundesverbands als Referentin zu Gast. Ihre Impulse waren stets klug, ermutigend
und getragen von der festen Überzeugung, dass gesellschaftlicher Wandel möglich
ist, wenn Frauen sich zusammenschließen und ihre Stimme erheben.
Der KDFB trauert um eine große Demokratin und ist dankbar für ihr Wirken. Der Ver-
band sieht es als seine Verantwortung an, sich in ihrem Sinne weiter für Gleichstel-
lung einzusetzen und wird aus ihrem engagierten Handeln Kraft schöpfen.

Hannah Ratermann
Pressereferentin

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 130.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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