KDFB

Klimafest "Einfach leben" in der Ökumenischen Schöpfungszeit

Im vergangenen Jahr hat Papst Franziskus nicht nur die erste Enzyklika zum Thema Schöpfung und Umwelt veröffentlicht, sondern nur wenig später dazu aufgerufen, am 1. September eines jeden Jahres die Schöpfung zu feiern.

Im Bistum Trier laden wir ein, erstmals die Schöpfungszeit auf breiter Basis zu feiern mit einem Klimafest zum Motto "Einfach leben". Denn auch ein klimafreundlicherer Lebensstil ist ein Anliegen nicht nur des Papstes, sondern eigentlich aller Engagierten für die Umwelt. Dabei geht es nicht darum, dass wir auch liebgewonnen Komfort verzichten sollen. Im Gegenteil, es geht darum zu entdecken, dass uns vieles. was uns die Werbung und der "lifestyle" suggerieren, gar nicht wirklich froh macht. Es geht darum, uns das Leben leichter zu machen, indem wir uns besinnen auf das, was uns wirklich wichtig ist und langfristig froh macht und uns von anderem Ballast zu befreien.

Das Bistum Trier lädt herzlich ein zum Klimafest "Einfach leben", zum Kennenlernen von Initiativen, Projekten und Arbeitsbereichen unseres Bistums, zu fachlicher Expertise, zum Beten und Feiern und zum Schnuppern in Themenbereiche, die im Bistum vielleicht noch nicht verankert sind.

Das Klimafest findet statt am Freitag, 16. September bis Samstag, 17. September 2016.

Veranstaltungsort ist die Richterakademie in Trier, Berliner Allee 7, 54295 Trier

Neugierig geworden? Dann finden Sie hier mehr Informationen zu Programmablauf und Exkursionen/Workshops und Anmeldung

Tag der Diakonin 2016: "Hinsehen und handeln! Diakonische Verantwortung vor Ort"

Logo zum Tag der Diakonin

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: „Hinsehen und handeln! Diakonische Verantwortung vor Ort“. Das Thema greift das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit auf. Die Sorge für Arme und für soziale Gerechtigkeit ist das zentrale Anliegen des Papstes: „Öffnen wir unsere Augen, um das Elend dieser Welt zu sehen, die Wunden so vieler Brüder und Schwestern, die ihrer Würde beraubt sind. Fühlen wir uns herausgefordert, ihren Hilfeschrei zu hören. Unsere Hände mögen ihre Hände erfassen und sie an uns heranziehen.“

Die Frauenverbände knüpfen an diesen Gedanken an und wollen am diesjährigen Tag der Diakonin den Blick darauf lenken, dass es vielfach Frauen sind, die dieser diakonischen Verantwortung vor Ort gerecht werden. Sie sehen die Not der Menschen und helfen ganz konkret. Dieser Dienst der Frauen am Nächsten ist wertvoll und unverzichtbar für eine menschenfreundliche und lebendige Kirche. Allerdings gibt es in der Kirche noch keinen anerkannten Platz für Charismen und geistliche Begabungen von Frauen. Die beiden Frauenverbände erklären daher: „Am Tag der Diakonin bekräftigen wir in besonderer Weise unsere Forderung nach der Zulassung von Frauen zum sakramentalen diakonischen Dienst in der Kirche.“

Die gemeinsame Pressemeldung von kfd und KDFB lesen Sie hier.

Ein neues Gesicht beim KDFB Trier

Dr. Nicole Hennecke

Es gibt ein neues Gesicht beim Katholischen Deutschen Frauenbund – Diözesanverband Trier. Seit Mitte März ist Frau Dr. Nicole Hennecke als Diözesanreferentin in die Verbandsarbeit eingestiegen. An dieser Stelle gibt sie einige Einblicke in ihren bisherigen beruflichen Werdegang:

Aufgewachsen bin ich im Sauerland und habe in Trier Katholische Theologie studiert. Danach habe ich im Erzbistum Köln den Pastoralkurs absolviert und wurde 2007 vom damaligen Weihbischof Koch zur Pastoralreferentin beauftragt. Die anschließende Zeit habe ich wieder in Trier verbracht und hier an der Theologischen Fakultät als Wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und eine Doktorarbeit im Fachbereich Kirchenrecht zum Thema „Caritas und Recht“ verfasst. Während dieser Zeit war ich einige Jahre Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät und habe parallel dazu in Münster das Lizentiat im Kirchenrecht erworben sowie in verschiedenen Bereichen des Bistums Trier (Offizialat und Ökumene) gearbeitet.

Nachdem ich die letzten zwei Jahre die Katholische Erwachsenenbildung Saarbrücken geleitet habe, bin ich nun beim Katholischen Deutschen Frauenbund eingestiegen und bin gespannt auf die vielen neuen Begegnungen und Anregungen, die diese Arbeit mit sich bringen wird.

Landtagswahl 2016

Anlässlich der Landtagswahl am 13.03.2016 fordert der KDFB im Bistum Trier alle Landtagskandidatinnen und -kandidaten in Rheinland-Pfalz auf, in ihren zukünftigen politischen Entscheidungen in der "Willkommenskultur" für Flüchtlinge festzuhalten und ihre Politik ökonomisch, ökologisch und sozial ausbalanciert zu gestalten.

"Bei der Integration der Flüchtlinge aus anderen Kulturen müssen schon in den Sprachkursen die Grundsätze der Gleichberechtigung vermittelt werden" ist Beate Born, Diözesanvorsitzende des KDFB im Bistum Trier überzeugt.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

Internationaler Frauentag am 08. März

Am 08. März 2016 wird weltweit der Internationale Frauentag begangen.

Der KDFB nimmt an diesem Tag besonders die Situation von Frauen in den Blick, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung geflohen sind und in Deutschland Schutz suchen. Beate Born, Diözesanvorsitzende im Bistum Trier, erklärt dazu: "Frauen, die alleine oder mit ihren Kindern ihre Heimat verlassen haben, die auf dem Weg nach Deutschland Opfer von Gewalt, sexuellen Übergriffen oder Menschenhandel wurden und die jetzt oftmals unsichere Lebens- und Wohnsituationen vorfinden, brauchen besonderen Schutz und konkrete Hilfe."

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

Neujahrsempfang

Neujahrsempfang Frauenbund

Im zweiten Teil des Neujahrsempfanges stand das Referat, von Ute-Beatrix Giebel, Journalistin beim SWR in Mainz, im Mittelpunkt. In vier Thesen skizzierte Giebel die ‚gesellschaftliche‘, ‚persönliche‘ und ‚überirdische‘ Relevanz des Frauenbundes und ging insbesondere auf die Ereignisse der Silvesternacht in Köln ein. „Die Mütter des Grundgesetzes  haben dafür gesorgt, dass der Satz ‚Männer und Frauen sind gleichberechtigt‘ in die Verfassung hineingeschrieben wurde. Diesen Wert des selbstbestimmten, gleichberechtigten Lebens gibt es nicht an sich. Es gibt ihn nur, wenn er gelebt und verteidigt wird“, führte die Journalistin in ihrem Referat weiter aus. Die Teilnehmerinnen in Trier waren sich einig, dass „Gegenseitiger Respekt und Gleich-berechtigung von Frauen und Männern in allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens die Grundlage für Freiheit und Toleranz in unserem Land sind. Diese Werte sind von allen in Deutschland lebenden Menschen zu akzeptieren. Unabhängig von Nationalität, sozialer Schicht und Geschlecht fordern wir daher uneingeschränkt die Bestrafung von frauenfeindlichem und frauenverachtendem Verhalten“, so der Tenor der anwesenden Frauen. 

Gleichzeitig engagieren sich viele Frauenbundfrauen in der Diözese in der Flüchtlingsarbeit und halten es nicht für gerechtfertigt, die Silvester-Ereignisse politisch zu instrumentalisieren und Geflüchtete und Migranten unter Generalverdacht zu stellen. Sie halten es allerdings für unerlässlich, in Integrationskursen intensiv über die gleichberechtigte Stellung von Frauen in Deutschland zu sprechen.  

NEIN zu sexueller Gewalt gegen Frauen

KDFB fordert konsequente Maßnahmen

 Köln, 12.1.2016 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) nimmt die Ereignisse der Silvesternacht in Köln zum Anlass, die vielfachen Formen sexualisierter Gewalt gegen Frauen, wo, wann und von wem auch immer sie stattfinden, auf das Schärfste zu verurteilen. „Sexuelle Belästigung ist abscheulich und inakzeptabel. Sie tritt die Menschenwürde mit Füßen und ist in keiner Weise zu entschuldigen oder gar zu tolerieren“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth angesichts der aktuellen Diskussionen zu den Silvester-Ereignissen in Köln und in anderen Großstädten.

 Ausdrücklich lehnt der KDFB jede Art von (sexualisierter) Gewalt gegen Frauen ab, von wem auch immer sie ausgeführt wird. Ein solches Verhalten ist gesellschaftlich zu ächten und strafrechtlich zu verfolgen. „Unabhängig von Nationalität, sozialer Schicht und Geschlecht fordern wir die Bestrafung von frauenfeindlichem und frauenverachtendem Verhalten. Gegenseitiger Respekt und Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens bilden die Grundlage für Freiheit und Toleranz in unserem Land und sind daher von allen in Deutschland lebenden Menschen zu akzeptieren“, stellt KDFB-Präsidentin Flachsbarth fest. Der Schutz und die Achtung von Frauen und Mädchen ist ein Lackmustest für die Durchsetzung unserer freiheitlichen Rechtsordnung – so die Auffassung des KDFB.

 Gleichzeitig warnt der KDFB davor, die Silvester-Ereignisse politisch zu instrumentalisieren und Geflüchtete oder Migranten pauschal vorzuverurteilen, auch wenn nach bisherigen Erkenntnissen hauptsächlich Männer aus Nordafrika und Arabien zum Täterkreis gehören. „Es ist nicht gerechtfertigt, in dem Zusammenhang Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen und gegen sie zu hetzen. Viel wichtiger ist, die beteiligten Männer zu identifizieren und die Polizei bei der Aufklärung zu unterstützen. Diejenigen, die Frauen Gewalt antun, müssen mit rechtlichen Konsequenzen bis hin zur Abschiebung belangt werden“, so Flachsbarth.

 Mit Blick auf die Integration von Flüchtlingen hält es der Frauenbund für unerlässlich, in Integrationskursen intensiv über die gleichberechtigte Stellung von Frauen in Deutschland zu sprechen. Dies gelte besonders für Männer, in deren bisherigem Kulturkreis Frauen eine untergeordnete Rolle einnehmen, so KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.


Zusammenleben in Vielfalt

Einander in den Blick nehmen – so lautet ein Arbeitsschwerpunkt des Frauenbundes, indem vor allem der interkulturelle und interreligiöse Dialog im Mittelpunkt steht. Als Frauenverband nehmen wir insbesondere die Situation von Frauen und Mädchen in den Blick. Es sind die Frauen, die die Integration der nächsten Generation entscheidend prägen. Deshalb müssen ihre Potentiale gestärkt und ihre Möglichkeiten zur sozialen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Teilhabe verbessert werden. Das Erlernen der deutschen Sprache sowie eine gute Bildung und Ausbildung sind dabei die Schlüssel für eine gelingende Integration.

Integration erfordert von Migrantinnen und Migranten die Bereitschaft, sich auf ein Leben in unserer Gesellschaft einzulassen und unser Grundgesetz sowie unsere Rechtsordnung vorbehaltlos zu akzeptieren. Andererseits muss sich unsere Gesellschaft fragen, ob sie sich wirklich für Fremde öffnet und ein Zusammenleben in Vielfalt fördert.

 

Integration ist nicht allein Aufgabe des Staates. Integrationsarbeit ist Beziehungsarbeit,die jede/r leisten kann. Sie muss im Alltag und vor Ort gelebt werden. Nur so kann auf Dauer ein Klima entstehen, das Migrantinnen und Migranten ermutigt, sich als Teil unserer Gesellschaft zu verstehen. Auf allen Ebenen des KDFB gibt es bereits zahlreiche Projekte, in denen deutsche Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund einander begegnen und in denen Bildungsprozesse initiiert werden: Frauenbundsfrauen organisieren internationale Gesprächskreise oder Frauenfrühstücke, Frauentage und Seminare, sie initiieren Lerngruppen für Ausländerinnen, unterstützen Migrantinnen bei Behördengängen, bieten internationale Mutter-Kind-Gruppen an, sammeln Spenden für interkulturelle Projekte und Initiativen. Sie bemühen sich um einen Dialog vor allem mit muslimischen Frauen, um über ein besseres Verständnis gegenseitige Ängste abzubauen.

 

Bereits 2007 hat der Frauenbund zu diesem Engagement eine Erklärung mit Titel "Bildung und Ausbildung-Schlüssel für eine gelingende Integration" verabschiedet. Erklärung

Aktion: "Gekommen, um zu teilen"

Am 9. Mai 2015, im Rahmen der Frauenfriedenswallfahrt, startete die Aktion "Gekommen, um zu teilen". Sie befasst sich mit der Lebenssituation von Flüchtlingen, ist ein Zeichen der Solidarität mit ihnen und will zu einer Willkommenskultur in Deutschland beitragen. Weitere Informationen hier

Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch"

In den Zweigvereinen kann das Thema „Flucht und Migration“ mittels des Dokumentarfilms „Willkommen auf Deutsch“ diskutiert und besprochen werden. Dieser 90-minütige Film startete Anfang 2015 und kann von den Zweigvereinen in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Kino angefordert werden. Im Anschluss an den Film könnten Gespräche und Podiumsdiskussionen, auch mit Politikern, das Thema vertiefen. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen, hier

Informationen zur Flüchtlingshilfe im Bistum Trier

www.willkommens-netz.de

 

 

Geht doch!

Foto:Hans Georg Schneider

Den Einsatz für Klimagerechtigkeit auch körperlich spüren....

....  konnten Beate Born und Petra Hauprich-Wenner am letzten Tag der 8. Etappe des ökumenischen Pilgerwegs von Nittel nach Perl. Gleichzeitig war es die letzte Etappe in Deutschland. In Perl übernahmen Vertreter des Bistums Metz/Frankreich den Pilgerstab. Ab jetzt heißt es "En marche!" In den vergangenen Wochen beteiligten sich immer wieder Frauenbundsfrauen an den einzelnen Etappen. Der Ökumenische Pilgerweg startete am 12.September in Flensburg und endet am 28. November in Paris. Ziel ist die UN-Weltklimakonferenz in Paris 2015, dort wird ein neues internationales Klimaabkommen beschlossen.Der Pilgerweg macht im Vorfeld auf die globale Dimension des Klimawandels aufmerksam.

Auf dem Pilgerweg gibt es regelmäßig Workshoptage, der Workshop-Tag in Trier wurde mitgestaltet vom Frauenbund.

 

 

 

Diözesanvorsitzende Beate Born
Referentin Petra Hauprich-Wenner

Damit gutes Leben einfacher wird - welche Politik brauchen wir?

In der Tufa/Kulturzentrum Trier fand zu diesem Thema ein interessanter Abend mit Einsichten und Forderungen von und mit Angelika Zahrnt und Improvisationstheatereinlagen von Theatersport Trier statt, zu dem der Frauenbund und die KEB Themenbereich Schöpfung gemeinsam eingeladen hatten.
Immer mehr Menschen bemühen sich um einen nachhaltigen Lebensstil. Sie haben entdeckt, dass „EINFACH LEBEN“ auch mit persönlichem Gewinn an Lebensqualität einhergeht. Verbraucherentscheidungen alleine reichen aber nicht aus. Vielmehr sind politische Rahmenbedingungen notwendig, die solche Entscheidungen erst möglich machen. In vielen voneinander abhängigen Bereichen der Gesellschaft braucht es weitreichende politische Regelungen, wenn eine Gesellschaft mehr als nur ökonomische Ziele verfolgt.

 

 

Nachlese Forum "Frauen:Perspektiven" Thema Frauen und Weihe

Martina Grigoleit (www.kommunikationslotsen.de): Live Recording der feed back-Rund zum Thema Frauen und Weihe/ Perspektivgespräche 10-12

 http://www.bistum-trier.de/synodenforum-frauenperspektiven/

Zum Diakonat "berufen"!?

Im Perspektivgespräch 12 wurde der Spannungsbogen zwischen kirchlicher Lehre und Recht einerseits und den Chancen der Zulassung von Frauen zum Diakonat andererseits intensiv und auf hohem Niveau diskutiert. Das Votum der Teilnehmenden in beiden Gesprächsdurchgängen war eindeutig. Die Zulassung der Frauen zum Diakonat wurde genauso einstimmig gefordert, wie eine Ämterneuordnung und die Zulassung von Frauen zur Weihe generell.

Kompetente GesprächspartnerInnen waren:

Dr. Dorothea Reininger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Relegionspädagogik und Praktische Theologie am Institut für Kath. Theologie der Universität Osnabrück ( rechts im Bild)

Prof. Dr.  Bernhard Anuth, Juniorprofessor und Leiter der Abteilung für Kirchenrecht an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Tübungen ( Bildmitte)

Moderiert wurden die beiden Gesprächsrunden von Sr. Edith Maria Magar, Generaloberin der Franziskanerinnen von Waldbreitbach (Bildmitte vorne).

Ansprechpartnerin war Petra Hauprich-Wenner, KDFB Bildungsreferentin (links im Bild)

Der Katholische Deutsche Frauenbund hat bereits 1998 den Tag der Diakonin ins Leben gerufen und begeht diesen Tag seither jährlich am 29. April. Die Ausbildung von Frauen für das Diakonat unterstützen wir von Anfang an.

http://www.frauenbund.de/themen-und-projekte/tag-der-diakonin/

Der Frauenbund ist Mitglied im "Netzwerk Diakonat der Frau".

http://www.diakonat.de/

Keine neue Forderung...

Die Forderung Frauen zu Diakonninen zu weihen ist nicht neu, das zeigte eindrucksvoll die Ausstellung "Katholikinnen und Konzil".

Die Ausstellung zeigt das große Engagement von Frauen und die positive Entwicklung während und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, aber auch die bis heute unerfüllten Hoffnungen und Wünsche von Frauen.

-"Während und besonders nach dem Konzil gab es zahlreiche Initiativen von (Ordens-)Frauen und Männern mit dem Ziel, das Amt der Diakonin wieder einzuführen. Auch die Würzburger Synode richtete ein – bis heute unbeantwortetes – Schreiben an den Papst mit der Bitte, „die Frage des Diakonats der Frau entsprechend den heutigen theologischen Erkenntnissen zu prüfen und angesichts der gegenwärtigen pastoralen Situation womöglich Frauen zur Diakonatsweihe zuzulassen.“-"

http://www.frauenbund.de/themen-und-projekte/katholikinnen-und-konzil/

 

 

Frauenbundfrauen während des Forums "Frauen:Perspektiven" vor der Ausstellung "Katholikinnen  und Konzil"

von rechts nach links: Anette Schlüter, Hillesheim; Helga Zimmer, KDFB Diözesanvorstand Trier; Birgit Mock, KDFB Vizepräsidentin; Petra Hauprich-Wenner, Bildungsreferentin

Buchempfehlung: "Die Tür ist geöffnet. Das Zweite Vatikanische Konzil-Leseanleitungen aus Frauenperspektive"

„Die Tür ist geöffnet. Das Zweite Vatikanische Konzil – Leseanleitungen aus Frauenperspektive“ Die Theologische Kommission des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) – unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Margit Eckholt – stellt in ihrem Buch „Die Tür ist geöffnet“ einige zentrale Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils vor und betrachtet sie aus Frauenperspektive. Alle Kapitel sind angereichert mit methodischen Anregungen und konkreten Fragen. Umfangreiche Links und Literaturhinweise erweitern die inhaltliche Auseinandersetzung mit bedeutenden Aussagen des Konzils. Das Buch bietet Impulse für die Arbeit in Frauengruppen und lädt zum lebendigen Gespräch zwischen den Generationen ein. Fotos und Berichte von Zeitzeuginnen geben Einblicke in die damalige Situation der Kirche vor Ort. Der 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 1962 erinnert die katholische Kirche – Priester und Laien, Frauen und Männer – an die Um- und Aufbrüche, die von diesem drei Jahre dauernden Ereignis ausgingen. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) nahm in dieser Zeit aufmerksam das Geschehen in Rom und in der Kirche vor Ort wahr, zumal die spätere Präsidentin des Verbandes, Dr. Gertrud Ehrle, von Papst Paul VI. für die vierte Konzilsperiode (1965) als Laienauditorin berufen wurde. Das Buch hat 152 Seiten, ist im Aschendorff-Verlag erschienen und kostet 14.80 Euro. Es ist im Buchhandel sowie in der KDFB-Bundesgeschäftsstelle erhältlich.

Forum Frauen: Perspektiven -17/18.Juli 2015

Trier – „Auch 50 Jahre nach dem Konzil ist die ‚Frauenfrage‘ in der katholischen Kirche virulent.“ So schreibt Triers Bischof Dr. Stephan Ackermann – und lädt dazu ein, sich beim Forum „Frauen: Perspektiven“ mit der Situation von Frauen in der katholischen Kirche auseinanderzusetzen. Das dritte thematische Forum anlässlich der Synode im Bistum Trier findet am 17. und 18. Juli in der Deutschen Richterakademie in Trier statt.

„Als Teil des einen Gottesvolkes unterscheiden sich Lebenswege und Erfahrungen von Frauen und Männern in der Kirche“, heißt es in der Einladung. Während Frauen und Männer in vielen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt seien, werde die Situation von Frauen in der Kirche als „rückständig“ empfunden. „Neben unzähligen ehren- und hauptamtlich engagierten Frauen haben viele der Kirche den Rücken gekehrt, weil sie in ihr keine Perspektive mehr sehen.“ Daher lädt Bischof Ackermann alle Interessierten ein, gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Themenbereichen die aktuelle Situation zu beleuchten, Fragen zu stellen und Perspektiven zu erörtern.

Das Forum beginnt am Freitag, 17. Juli, um 18 Uhr mit einer „Außenperspektive“ und einer „Schöpfungsperspektive“. Thematisch setzen sich die Teilnehmenden vor allem in zwölf Gesprächsrunden am Samstagvormittag mit den verschiedenen Perspektiven „Frauen und Männer als Geschöpfe Gottes“, „Frauen und Männer in der Gesellschaft“, „Frauen in Amt, Leitung und Verantwortung“ und „Frauen und Weihe“ auseinander. Das Forum endet am Samstag, 18. Juli um 16 Uhr. Die Teilnahmekosten betragen 30 Euro inklusive Verpflegung, mit Übernachtung 70 Euro pro Person.

Hier der genaue Wortlaut und eine Darstellung der einzelnen Programmpunkte, Workshops und Anmeldemodalitäten.

Thema: Die Christliche Frau

KDFB-Engagiert 06-2016

KDFB Engagiert - Die Christliche Frau ist die KDFB-Mitgliederzeitschrift!

 

Neue KDFB-Präsentation:

Präsentation auf Youtube 

Das Qualitätsmanagementsystem im Bereich Bildungsarbeit der Geschäftsstelle des KDFB DV TRIER ist durch die proCum Cert GmbH Frankfurt zertifiziert nach QVB Stufe A.