KDFB

Sommerferien

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KDFB: Rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft ermöglichen

29.06.2017 - Anlässlich der aktuellen Debatte im deutschen Bundestag zur "Ehe für alle" erklärt Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V. (KDFB): "Wir setzen uns für das Gelingen von auf Dauer, in Liebe zueinander und Sorge füreinander angelegten Beziehungen in einer diskriminierungsfreien Gesellschaft ein. Die rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft ist ein Ausdruck von Gleichberechtigung und Verantwortung, die Menschen gleichen oder unterschiedlichen Alters und Geschlechts füreinander übernehmen."

Damit auf Dauer angelegte Beziehungen entstehen, sich entfalten, verändern und gelingen können, sind Rahmenbedingungen nötig. Hier stehen laut KDFB der Gesetzgeber, Unternehmen und Sozialpartner sowie die Kirchen und Verbände in besonderer Verantwortung. Alle sind aufgefordert, sich für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einzusetzen, in der Frauen, Männer und Kinder ihre Familien und Beziehungen (besser) erleben können, in der sie Unterstützung erfahren und in der vor allem am verfassungsrechtlich garantierten Schutz von Ehe und Familie festgehalten wird.

Für den Frauenbund hat die sakramentale Ehe vor Gott und in der Kirche ihren einzigartigen Wert und Eigen-Sinn. Der KDFB bestärkt Fauen und Männer darin, den Bund der Ehe vor Gott zu schließen und ihn gemeinsam und gleichberechtigt zu führen. Er tritt dafür ein, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit erhalten, in der Kirche den Segen Gottes für ihre Partnerschaft zu erbitten.

Demokratie stärken! - KDFB-Standpunkte zur Bundestagswahl 2017

Köln, 31.05.2017 - Der Katholische Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) veröffentlicht vier Monate vor der Bundestagswahl seine gesellschaftspolitischen Positionen und Forderungen. "Die KDFB-Standpunkte basieren auf dem für die Demokratie zentralen Wertedreieck Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde. Auf diesen zentralen christlichen Werten gründet unser politisches Handeln", erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth.

Mit den Standpunkten positioniert sich der KDFB zu zentralen gesellschaftspolitischen Thmenfeldern wie etwa der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Familie und Ehrenamt, der Alterssicherung von Frauen, dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft oder dem Bereich der Frauengesundheit. KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth stellt dazu fest: "Als gesellschaftspolitisch aktiver Frauenverband bezieht der KDFB öffentlich Stellung für eine solidarische und gerechte Gesellschaft. Mit den KDFB-Standpunkten stellen wir unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft für ein gerechtes, solidarisches und würdevolles Zusammenleben vor."

Vier Monate vor der Bundestagswahl bekräftigt der KDFB sein Engagement für die Stärkung und den Ausbau der Demokratie. "Als Christinnen, als Teil der internationalen Frauenbewegung und als Nachfolgerinnen der 'Mütter des Grundgesetzes' sind wir mitverantwortlich für ein gelingendes demokratisches Zusammenleben, das frei ist von Populismus, Rassismus und sozialer Ausgrenzung", so Flachsbarth.

Der KDFB appelliert an alle Frauen und Männer, die politischen Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Bundestag kritisch zu prüfen. Die KDFB-Standpunkte können dabei als Wahlprüfsteine genutzt werden. Als Frauenverband ermuntert der KDFB alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Frauen bei ihrer Kandidatur zu unterstützen.

Die KDFB-Standpunkte sind in der Bundesgeschäftsstelle erhältlich oder stehen hier zum Download bereit.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen im Bistum Trier

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) unterstützt die UN-Frauenrechtsorganisation UN Women und UN Women Nationales Komitee in Deutschland e. V. mit einer Geldspende von 87.659,50 Euro zugunsten des Flüchtlingslagers Za'atari in Jordanien. Dort leben rund 80.000 syrische Geflüchtete, zu 80 Prozent Frauen und Mädchen.
Die Geldspende ist das Ergebnis einer Sammelaktion der Mitgliederzeitschrift des KDFB "Engagiert - Die Christliche Frau".
Der KDFB ist selbst Mitglied des Natinalen Komitees von UN Women.

Bundestagsgebäude wird nach Helene Weber benannt

Köln, 22. Mai 2017 - Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) begrüßt die Entscheidung des Ältestenrats des Deutschen Bundestags, am 23. Mai zwei Gebäude des Bundestags mit den Namen der herausragenden Politikerinnen Helene Weber (1881-1962) und Elisabeth Selbert (1896-1986) zu benennen.

"Wir freuen uns, dass damit die politische Lebensleistung der beiden Frauen in der deutschen Geschichte, ihr Widerstand gegen die Nationalsozialisten und ihr Einsatz für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen gewürdigt wird", so KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. "Besonders freuen wir uns natürlich, dass der Ältestenrat unseren Vorschlag aufgegriffen hat und das Gebäude in der Dorotheenstraße 88 nach der Frauenbundfrau Helene Weber benennen wird. Wir halten sie für eine herausragende Frau des deutschen Parlamentarismus und als Namensgeberin eines Gebäudes des Deutschen Bundestages für würdig."

Der Bundesausschuss des KDFB hatte sich am 25. März mit dem Thema befasst und Helene Weber als Namensgeberin vorgeschlagen. Sie engagierte sich bereits vor 1919 für das Frauenstimmrecht und hob zwei deutsche Demokratien mit aus der Taufe, indem sie als christliche Abgeordnete an deren Verfassungen mitarbeitete. Sie gilt als eine der "Mütter" des Grundgesetzes. Helene Weber beteiligte sich an der europäischen Verständigung und förderte aktiv das politische Engagement anderer Frauen.

Ziel von Helene Weber, die 1916 KDFB-Mitglied wurde, viele Jahre zum Bundesvorstand gehörte und bis zu ihrem Tod dem Verband treu blieb, war es immer, Frauen für soziale und politische Fragen zu sensibilisieren, sie staatsbürgerlich aufzuklären, zu bilden und zu einem öffentlichen Engagement zu befähigen. Dafür machte sie sich im Frauenbund und in der Politik gleichermaßen stark. Ihr soziales Engagement war immer auch politisches Engagement und sie ließ keinen Zwiefel daran, dass eine funktionierende Demokratie nur mit der Teilhabe von Frauen existieren kann.

Der Frieden braucht mutige Frauen

Köln, 15.05.2017 - Unter dem Motto "Frauen für den Frieden" veranstaltete der Kaholische Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) am 13.05.2017 seine traditionelle Frauenfriedenswallfahrt. Sie fand mit rund 400 Frauen in der Frauenfriedenskirche Frankfurt-Bockenheim statt. Prof. Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für  das Reformationsjubiläum 2017, rief im ökumenischen Gottesdienst dazu auf, die Stimme für den Frieden zu erheben und mutig gegen Krieg und Aufrüstung zu demonstrieren.

"Frieden in Deutschland, in Europa und weltweit war und ist für den Frauenbund eine große Herausforderung. Aufgrund unserer christlichen Werthaltung fühlen wir uns mitverantwortlich für den Frieden und verurteilen Krieg und Gewalt sowie jede Form von Unterdrückung und Missachtung der Menschenrechte", erklärte KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth während der Frauenfriedenswallfahrt des KDFB in Frankfurt. Offenheit gegenüber anderen Religionen und Kulturen, Meinungsfreiheit, Solidarität und Menschenwürde kennzeichnen demokratisches Zusammenleben und gerechte Lebensbedingungen, die laut KDFB unerlässlich sind zur Sicherung des Friedens. Flachsbarth erinnerte daran, dass vor 100 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, KDFB-Präsidentin Hedwig Dransfeld den Bau der Frauenfriedenskirche initiierte, um ein Mahnmal für den Frieden zu schaffen.

Prof. Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, rief im Gottesdienst der Frauenfriedenswallfahrt dazu auf, das Engagement für Frieden öffentlich zu machen, auf die Straße zu gehen und nicht hinter Kirchenmauern zu bleiben. Gerade in der aktuellen nicht-friedlichen Zeit seien mutige Frauen gefragt, die lautstark die Logik des Krieges anprangern, leidenschaftlich für Frieden eintreten und sich nicht beirren lassen, wenn sie zur Seite gedrängt und belacht werden, so Käßmann.
Außerdem stellte sie fest, dass Frauen über konfessionelle und nationale Grenzen hinweg Schwestern im Glauben durch die Taufe sind und dass vor allem von ihnen ökumenische Lernprozesse ausgehen. Unabhängig vom Reformationsjubiläum sei es wichtig, nicht auf Unterschiede fixiert zu sein, sondern Vielfalt zu feiern und Gemeinsames in den Vordergrund zu stellen.

Die Frauenfriedenskirche wurde 1929 dank unzähliger Spenden seitens des KDFB und anderer katholischer Frauenorganisationen errichtet. Als Friedensdenkmal wird sie nun saniert und ist dabei wiederum auf Spenden angewiesen.

KDFB lobt 5. Ökumenischen Frauenpredigtpreis aus

16.02.2017 - Der Katholische Deutsche Frauenbund e. V. (KDFB) lobt zum fünften Mal gemeinsam mit dem Deutschen Evangelischen Frauenbund (DEF) den Ökumenischen Frauenpredigtpreis aus. Das Motto lautet: "Eins sein in Christus" und bezieht sich auf den Bibeltext Galater 3,26-28. Schirmfrau der Aktion ist Annette Schavan, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl.

Mit Blick auf das vielfältige und langjährige ökumenische Engagement des Katholischen Deutschen Frauenbundes stellt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth fest: "Besonders im Jubiläumsjahr der Reformation möchten wir das, was uns in unserem gemeinsamen Glauben eint und trägt, in Worte fassen. Als Glaubenszeuginnen verstehen wir die Verheißung des Galater-Briefes - dass es nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Mann und Frau gibt, sondern alle "einer in Christus sind - als Auftrag, sich selbstbewusst und in Freiheit für gleiche Rechte in Gesellschaft, Kirche und Welt einzusetzen und zu ihrer Verwirklichung aktiv beizutragen."

Die Auslobung des Ökumenischen Frauenpredigtpreises kann in seiner Absicht laut Dorothee Sandherr-Klemp, Geistliche Beirätin des KDFB, als Teil einer der Hauptaufgaben verstanden werden, die das Zweite Vatikanische Konzil für katholische Gläubige formulierte: "Wir sind gerufen, sichtbare Schritte zur Einheit aller Christen zu unternehmen, denn die Einheit ist ja in der Taufe und im Wesen der Kirche grundgelegt. Im ökumenischen Sinne ermutigen wir daher Frauen, gemeinsam Wege der Gerechtigkeit und der Einheit zu suchen, zu gehen und dies auf ihre Weise zu verkünden."

Evanglische und katholische Frauen, die sich mit dem Bibeltext Galater 3,26-28 bereits befasst haben oder dies noch tun werden, können sich mit einer Predigt, einer Ansprache oder einer Andacht zum Motto "Eins sein in Christus" bis zum 30. Mai bewerben. Der Beitrag soll frauenorientiert und ökumenisch ausgerichtet sein. Beteiligen können sich auch Frauen, die nicht Mitglied in einem der beiden Frauenverbände sind. Bewerbungsunterlagen und Kriterien für den Wettbewerb befinden sich auf der Internetseite des KDFB: www.frauenbund.de.

Neuwahl des Vorstands bei der Delegiertenversammlung

Bei der Delegiertenversammlung am 05.11.2016 wurden die Diözesanvorsitzende Beate Born und Helga Zimmer als Vorstandsmitglied in ihrem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Frau Margret Faß-Kunath.

Darüberhinaus war der Perspektivprozess 2020 Thema der Delegiertenversammlung.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung.

Thema: Die Christliche Frau

KDFB-Engagiert 7-2017

KDFB Engagiert - Die Christliche Frau ist die KDFB-Mitgliederzeitschrift!

 

Neue KDFB-Präsentation:

Präsentation auf Youtube 

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